Sprichwörter und Redewendungen

Sprichwörter und Redewendungen

Das ist doch nur Dattelkram = es sind doch nur Peanuts /es handelt sich nach Meinung des Betreffenden nur um Kleingeld

Geh Steine zählen = Zieh Leine /laß mich in Ruhe

Geh doch nach Aktabar = Geh dort hin wo der Pfeffer wächst /laß mich in Ruhe

alchakimu la yaschba ‚u minal aqwal al-gamila
Der Weise wird nicht satt an schönen Sprüchen.

al-lisanu mutargim al-qalb
Die Zunge ist die Übersetzerin des Herzens.

at-tachya taqud ila al-chadit
Der Gruß führt zur Unterhaltung.

illi byil ‚ab ma’il qot bado yilqa chramischo
Wer mit der Katze spielt, muß ihre Kratzer vertragen.

al-ladi yalchaq kalam an-nas byet’ab ktir
Wer dem Gerede der anderen nachgeht, wird müde.

‚indama yazon ar-ragol anna az-zawag mazcha kabira fal-mar’a hiya al-lati tadchak ‚alayha bin-nihaya
Wenn der Mann glaubt, daß die Ehe ein großer Scherz sei, soll er auch wissen,
daß die Frau diejenige ist, die am Ende darüber lacht.

al-charuf yetqalab ‚alas-suf
Das Schaf liegt auf Wolle, egal wie es sich wendet.

as-sahib al-qarib afdal min al-ach al-ba’id
Ein naher Freund ist besser als ein ferner Bruder.

Alle Fremden sind miteinander verwandt.

Am Baum des Schweigens hängt seine Frucht, der Friede.

Arabisch ist eine Sprache, Persisch ein Konfekt,
Türkisch eine Kunst.

Arabisch ist gut für Schmeicheln, Türkisch für Tadeln
und Persisch für Überzeugen.

Arbeit ist die Seife des Herzens.

Ärgere dich nicht, daß der Rosenstrauch Dornen trägt,
sondern freue dich, daß der Dornenstrauch Rosen trägt.

Armut schändet nicht, aber sie drückt.

Auf Sand geschrieben ist, was du im Alter noch erlernst;
in Stein graviert, was du in der Jugend gelernt hast.

Auf seinem Herzen ist Rost, er liebt niemand.

Ausdauer ist der Schlüssel zur Freude.

Bemerkst du bei jemandem eine schlechte Eigenschaft,
so mache dich auf ihre Schwestern gefaßt.

Besser ein Goldstück sicher als tausend ungewisse.

Besser ein naher Nachbar als ein ferner Bruder.

Besser ein Stummer, der verständig ist,
als ein Redender, der töricht ist.

Betrachte lieber die Spitze deiner eigenen Nase.

Biege die Äste gerade, solang es noch geht.

Bist du in jemandes Haus, so komm mit ihm aus.

Das beste Erbe, das du einem Sohn hinterlässt,
ist, wenn du ihm jeden Tag ein paar Minuten widmest.

Das beste Wissen ist das, was du kennst, wenn du es brauchst.

Das Brot des Satten kommt für den Hungrigen zu spät.

Das Emporkommen sucht, wer die Nächte durchwacht,
und wer ins Meer steigt, sucht Perlen.

Das Feuer des Holzes erlischt,
das Feuer der Liebe brennt ewig.

Das finstere Gesicht schneidet den Lebensunterhalt ab.

Das Gift der Schlange ist immer noch besser
als die Eifersucht der Frau.

Das Heraufsteigen der Leiter geht nur Stufe um Stufe.

Das Herz des Unverständigen ist in seinem Munde;
die Zunge des Verständigen ist im Herzen.

Das Kamel ist ein Kamel, und wenn man es
mit Edelsteinen belüde.

Das Kamel trägt Zuckerrohr und bekommt doch nur
die Dornen zu fressen.

Das Land, auf das Regen gefallen ist,
verkündet es den Nachbarn.

Das Leben besteht aus zwei Teilen:
Die Vergangenheit – ein Traum;
die Zukunft – ein Wunsch.

Das Leben des Menschen ist ein Tagebuch,
in das er nur seine guten Taten schreiben sollte.

Das Leben ein Feuer: es beginnt mit Funken und Rauch
und endigt mit Staub und Asche.

Das Meer und der Wind gerieten aneinander,
die Versöhnung fiel den Schiffern zu.

Das Schwerste für den Menschen ist Selbsterkenntnis.

Das Sprichwort ist das Salz der Rede.

Das Sprichwort spiegelt den Menschen.

Das Unglück der Menschen kommt von den Menschen.

Das Versprechen ist ein Geschenk.

Das Wohlergehen des Menschen beruht
im Bewahren seiner Zunge.

Dein Sohn ist so, wie du ihn erzogen hast;
dein Mann so, wie du ihn gewöhnt hast.

Deine Antwort ist wie Wasser im Sieb.

Dem Ersten gebührt der Ruhm,
wenn auch die Nachfolger es besser gemacht haben.

Den Ehrlosen siehst du mit den Angelegenheiten
seines Nachbarn beschäftigt.

Der Blinde ist besser dran als derjenige,
der vor Scham niemand ansehen darf.

Der Faule stirbt vor Hunger, während sein Essen im Fenster steht. Der Faule will alles auf einmal tun.

Der Fremde ist blind, auch wenn er Augen hat.

Der gemeinste der Menschen ist,
wer keine Entschuldigung annimmt,
keine Sünde deckt und keinen Fehler vergibt.

Der hundert Meilen weite Weg beginnt mit einem Schritt.

Der ist der beste Redner, der der Menschen Ohren
in Augen verwandeln kann.

Der Kinder Wohlsein geht zugleich die Eltern an;
was Kindern Leid’s geschieht, wird Eltern angetan.

Der Mensch ist ein Ort des Vergessens.

Der Mensch ist eine Brücke;
Gutes und Schlechtes geht darüber.

Der Mensch lernt nur auf eigene Kosten.

Der Nachbar ist wichtiger als die Wohnung.

Der Scherz in der Rede ist wie das Salz in der Speise.

Der Strick der Lüge ist kurz.

Der Weise wird nicht satt an schönen Sprüchen.

Die Angehörigen sind das Salz des Teiges,
und Salz kann man nicht entbehren.

Die Armut ist eine Erziehung und
der Reichtum eine Versuchung.

Die beste Rede ist die wohlerwogene;
wenn du redest, so muß deine Rede besser
als dein Schweigen sein.

Die Dunkelheit ist angenehmer als die Blindheit.

Die Finsternis wird nicht offenbar,
außer wenn das Licht gelöscht wird.

Die Frau ist der Hüter der Seele ihres Mannes.

Die Katzen träumen vom Mäusefressen.

Die kleinen Hölzer zünden die großen an.

Die Krankheit der Seele ist der Geiz.

Die Krone wiegt schwer, und unter einem Diadem
fließen nachts oft mehr Tränen als Perlen.

Die Liebe geht zum Fenster hinaus,
wenn die Armut zur Tür hereinkommt.

Die Menschen können nur in Gesellschaft
von Menschen leben.

Die Menschen lassen sich in drei Klassen einteilen:
Diejenigen, die unbeweglich sind;
diejenigen, die beweglich sind,
und diejenigen, die sich bewegen.

Die Morgenröte ist nur erkennbar für den,
der weiß was er mit seinen Augen anfangen soll.

Die Schläge des Freundes sind heilsam wie Massage,
und sein Fluch ist eine Lehre.

Die schönste Blume des Sieges ist das Verzeihen.

Die Sehnsucht kennt nur, wer sie erduldet.

Die Verletzung des Schwertes kann heilen,
aber die des Wortes nicht.

Die Verwüstung geht schnell, aber das Aufbauen langsam.

Die Welt ist nichts als ein Schaukelspiel,
wo man kommt und geht, auf- und niedersteigt.

Die Winde gehen, wie es die Schiffe nicht begehren.

Die Zunge ist die Übersetzerin des Herzens.

Die Zweige geben Kunde von der Wurzel.

Drei Dinge richten zugrunde: Geiz,
Gefühlsduselei, Selbstgefälligkeit.

Durch die Furcht macht sich die Gefahr
die Menschen zu Sklaven.
Eigentum bereitet Schmerzen.

Ein Buch ist wie ein Garten,
den man in der Tasche trägt.

Ein Dolchstoß ist mir leichter und Eisenkauen
ist mir süßer als das Gerede der Leute.

Ein Ehemann aus Holz ist besser als Sitzenbleiben.
LOL

Ein Fisch frißt den anderen,
und der Fischer ißt sie alle zusammen.

Ein Fremder ist der, der keinen Freund hat.

Ein freundlicher Ehemann erfreut
und wohnte er auch in der Wüste,
ein mißmutiger Ehemann bekümmert
und wohnte er auch in einem Schloß.

Ein freundliches Gesicht ist besser
als Kisten voller Gold.

Ein guter Herr macht einen guten Diener.

Ein guter König ist der Schatten Gottes auf Erden.

Ein leerer Brunnen wird nicht vom Tau gefüllt.

Ein Mann aus Lehm ist besser
als eine Frau aus Mondschein.

Ein Mensch von sanftem Charakter macht sich selbst
und andere glücklich.

Ein nörgelnder Gatte ist besser als Witwenschaft.

Ein Sprichwort erleuchtet die ganze Welt.

Ein Stein läßt sich auch mit der größten Menge Holz
nicht kochen.

Ein Trunk Wasser in meiner Heimat ist mir lieber
als Honig in der Fremde.

Ein Verrückter am richtigen Ort
ist ein nützliches Werkzeug.

Ein wahrer Freund ist derjenige,
der dir die Wahrheit sagt,
statt dir zu erzählen,
daß du stets die Wahrheit sprichst.

Ein Wort und zwanzig Worte sind bei ihm dasselbe.

Eine Fabel ist eine Brücke, die zur Wahrheit führt.

Eine Hand, die ans Nehmen gewöhnt ist,
ist vom Geben weit entfernt.

Einige stampfen sich ab, und andere
machen bloß den Lärm dazu.

Er gibt Ratschläge wie der Kater der Maus.

Es geht ihm so gut, daß er anfängt zu klagen.

Es gibt kein bergab, ohne daß vor ihm ein bergan ist.

Es gibt keinen Beginn, ohne daß er ein Ende hat.

Es gibt viele Vügel am Himmel,
aber jede Art pfeift anders.

Es ist besser ein freilaufender Hund zu sein
als ein angebundener Löwe.

Es ist selten, dass wir wissen,
warum wir eigentlich lieben.
Aber wir wissen immer,
warum wir nicht mehr lieben.

Es trifft dich nur das,
was für dich bestimmt ist.

Fälle nicht den Baum, der dir Schatten spendet.

Frage mehr und laufe weniger.

Freundliche Rede lockt selbst
eine Schlange aus ihrem Loch.

Für die Frau ist es besser, den Mann zu heiraten,
von dem sie geliebt wird,
als den Mann zu nehmen, den sie selbst liebt.

Für jeden Faden gibt es ein Öhr.

Geh eine Meile, einen Kranken zu besuchen,
zwei, um Frieden zwischen zwei Menschen zu stiften
und drei, um einen Freund zu sehen.

Geh einen sichern Weg und wenn er
auch Tage und Wochen lang dauert.

Geschieht nicht, was du willst,
dann wolle, was geschieht.

Gewohnheiten ändert nur das Leichentuch.

Gnade für Verbrecher
kann Grausamkeit für die Menschen sein.

Gott ist mit den Schwachen,
damit sich der Starke ein Beispiel nehme.

Gott läßt die Kokosnuß fallen,
wenn niemand unter der Palme ist.

Gott segne den, der Besuche macht,
und kurze Besuche.

Gut fragen heißt viel zu wissen.

Hab keinen Wortwechsel mit einem,
der dir um ein Mittagessen voraus ist.

Habe Geduld mit dem Nachbarn,
er zieht ja doch einmal aus.

Habe Umgang mit den Leuten vierzig Tage
und du wirst ihnen entweder ähnlich
oder verläßt sie.

Halte deine Zunge gefangen oder sie
wird dich gefangennehmen.

Im Versteck hustet man nicht.

Immer Sonnenschein macht die Wüste.

In einen Brunnen, aus dem du getrunken hast,
spucke nicht!

Je heiliger die Stadt,
desto böser die Bewohner.

Jede abfallende Frucht findet eine Hand,
die sie aufhebt.

Jede Abwesenheit vermehrt den Respekt.

Jeden Tag gehst du neben dem Kamel einher
und schlägst es, nie rührt es sich;
eines Tages aber wird es wütend und beisst dich,
wenn du an nichts Böses denkst.

Jeder lernt nur auf eigene Kosten.

Jeder Mensch ist für einen Schmerz geschaffen.

Jeder Wissende irrt sich,
und jedes edle Pferd stolpert.

Kaffee verschütten bringt Segen.

Keine Religion hat der, der keine Humanität hat.

Keiner ist von Sorgen frei,
nicht einmal der Stein in der Mauer.

Keiner sagt von seinem Öl, daß es trübe sei.

Lachen hat noch niemandem geschadet.

Lachen ohne Grund zeugt von geringer Bildung.

Lehre nicht den Traurigen weinen.

Liebe entsteht aus Abwesenheit.

Liebe, Schwangerschaft und auf einem Kamel
reiten kann man nicht verheimlichen.

Lieber tausend Freunde, auch wenn sie
anstrengend sind, als einen Feind.

Mach ihn trunken und du wirst ihn kennenlernen.

Man fragte: Was ist süßer als Honig?
Es wurde geantwortet: Essig,
den man umsonst haben kann.

Man soll keine Späße machen mit Gott,
dem Tod, oder dem Teufel.

Man zündet kein Licht bei Sonnenschein an.

Meine Familie bleibt meine Familie,
auch wenn sie meinen Rücken bricht.

Mit der Hand kannst du nur wenig schöpfen,
aber mit dem Krug viel.

Mit einem Stein verhandeln ist angenehmer
als mit einem, der stört.

Mit Geduld bekommst du auch von
unreifen Trauben Sirup.

Neid zertrümmert die Dachbalken.

Nicht in jedem Nest sitzt ein Spatz.

Nicht jede Wolke bringt Regen.

Nicht jeder, der ein Tigerfell zur Schau trägt,
ist auch ein Held.

Nicht satt wird die Henne,
hinter der Küken sind.

Nur der Esel fällt nach der Warnung.

O Schwiegermutter, bist du nicht auch
einst eine Schwiegertochter gewesen.

Oh, hätte ich doch einen Hals wie ein Kamel,
damit ich ein jedes Wort versuchen könnte,
bevor ich es ausspreche.

Ohne die Hoffnung würde alles im Leben fehlgehen.

Quellen, die nur sickern,
füllen keine Schläuche

Schönheit ohne Anständigkeit
ist ein goldener Teller
und auf ihm eine Maus.
Schreite nicht über eine Brücke,
bevor du zu ihr kommst.

Schulden sind wie Krätze.

Schütte das schmutzige Wasser nicht weg,
ehe du reineres gefunden hast.

Seelenruhe bekommt man,
wenn man aufhört zu hoffen.

Seltener Besuch vermehrt die Freundschaft.

Sieh dich vor, daß du dir keinen Dorn
ins Auge treibst.

So oft er flog, schnitten sie ihm die Flügel.

Stirb als Löwe und lebe nicht als Lämmlein.

Tausend Feinde außerhalb des Hauses
sind besser als einer drinnen.

Übertreiben ist soviel wie vernachlässigen.

Ungeduld ist beschwerlicher als Geduld.

Verschwenderischer Jüngling,
bedürftiger Greis.

Viel Reden vermindert die Würde.
Vor dem Schweigen geht der Hochmut.

Wähle dir einen Reisebegleiter und dann erst den Weg.

Wahrheit ist besser als Gold.
Warne deinen Sohn, ehe er das Gefäß zerbricht.

Was das Auge nicht sieht, tut dem Herzen nicht weh.

Was gilt der Büchergelehrte,
wenn man ihn neben einen Erfahrenen stellt.

Was sie nicht kennen, befeinden die Menschen.
Wenn dein Haus aus Glas ist,
so wirf deinen Nachbarn nicht mit Steinen.

Wenn der Gast ankommt, ist er ein Fürst,
wenn er sich setzt, ein Gefangener,
wenn er geht, ein Dichter.

Wenn die Hoffnung nicht wäre,
dann würde das Leben aufhören.

Wenn die Ursache erkannt ist,
hört die Verwunderung auf.

Wenn du redest,
dann muß deine Rede besser sein,
als dein Schweigen gewesen wäre.

Wenn du schon ein Almosen gibst,
dann gib wenigstens einen Bissen Weizenbrot.

Wenn es Brot regnen wollte, würde der Himmel
mit Teig bewölkt sein.

Wenn es nichts Zerbrochenes gäbe,
würde es keine Töpferei geben.

Wenn ich zuhöre, habe ich den Nutzen.
Wenn ich spreche, haben ihn andere.

Wenn ihr schon da seid,
dann macht euch nützlich.

Wenn jemand eine Sache gern hat,
redet er viel davon.

Wenn Reden Honig ist,
so ist Schweigen noch süßer.

Wer alles haben will, verliert alles.

Wer das Versprechen hält, erwirbt Lob.

Wer Dornen sät, darf nicht erwarten,
Rosen zu ernten.

Wer eine unheilbare Krankheit hat,
glaubt alles, was er hört.

Wer Honig essen will,
der ertrage das Stechen der Bienen.

Wer mit dem Löwen ringt,
der flieht nicht vor den Hasen.

Wer mit der Katze spielt,
muß ihr Kratzen vertragen.

Wer nie jagte und nie liebte,
nie den Duft der Blumen suchte,
und nie beim Klang der Musik erbebte,
ist kein Mensch, sondern ein Esel.

Wer Nilwasser getrunken hat,
kehrt zum Nil zurück.

Wer sich in Dinge einmischt,
die ihn nichts angehen,
hört Dinge, die ihm nicht gefallen.

Wer sich selbst lobt,
wird sich schämen müssen.

Wer ungefragt gibt, gibt doppelt.
Wer zu viel ißt, hat Bauchschmerzen,
und wer zuviel redet, kann
mit seinen Nachbarn nicht in Frieden leben.

Wer zweimal in ein Loch fällt, ist blind.

Wie leicht ist alles für den Zuschauer.

Willst du jemanden loswerden, so borge ihm.

Willst du Sicherheit im Leben, so sage immer:
ich weiß nicht.

Wir liefen, bis wir barfüßig waren,
und weinten, bis wir blind waren,
doch was wir uns wünschten,
wurde uns nicht zuteil.

Wo der Gelehrte irrt,
begeht er einen gelehrten Irrtum.

Wo keine Tugend ist, ist auch keine Freiheit.

Worauf des Menschen Sinn gerichtet ist,
das bestimmt seinen Wert.

Zähle die Küken nicht,
bevor sie aus dem Ei sind.

Zerstören geht schnell, aber das Bauen langsam.

Zwischen Lachen und Spielen werden
die Seelen gesund.

Schau nicht auf die Kleider der Menschen,
sondern auf ihr Gesicht.

Was du heute den Armen gibst,
wird dir morgen im Jenseits zurückgegeben.

Wenn man dir Gutes tut, vergiß es nicht,
sprich aber nie über das Gute,
das du getan hast.

Die guten Tate, die du heute hinter dir läßt,
werden morgen vor dir sein.

Die Erde hat nur eine Sonne.

Wenn du viele Kamele hast,
wirst du auch viele Freunde haben.
Wenn du deine Kamele verlierst,
gehen auch deine Freunde.

Alles Holz brennt in der Stille, außer den Dornen;
die rufen: Auch wir sind Holz.

Almosen geben verhindert Unglück.

Arabisch ist eine Sprache,
Persisch ein Konfekt,
Türkisch eine Kunst.

Arabisch ist gut für Schmeicheln,
Türkisch für Tadeln
und Persisch für Überzeugen.

Auf Rat hören ist die Wurzel des Wohlstands.

Aus Adlersfedern macht man Pfeile.

Bist du reich, so kannst du es dir nicht leisten,
es auf einen Streit ankommen zu lassen.

Das Sprichwort ist der Schmuck der Rede.

Das Wasser des Meeres ist für den Fisch des Meeres wohlschmeckend.

Der Himmel ist zu den Füßen der Mutter.

Die Arbeit soll Dein Pferd sein, nicht Dein Reiter.

Ein Augenblick der Seelenruh‘ ist besser als alles,
was du sonst erstreben magst.

Ein Haar trennt die Wahrheit von der Lüge.

Ein Hund zur Hand ist besser als ein Bruder weit weg.

Ein Mückenschwarm kann den Elefanten erlegen,
ein Ameisenheer dem Löwen das Fell zerreißen.

Ein Teich, der kein Wasser hat,
braucht auch keinen Frosch.

Eine Frau, ein Gewehr und ein Pferd
darf man nicht ausleihen.

Eine Lüge, die Gutes bewirkt, ist besser als
eine Wahrheit, die Unglück bringt.

Es ist besser, in Ketten mit Freunden als
im Garten mit Fremden zu sein.

Es ist kein Lachen, wenn der Löwe die Zähne zeigt.

Freundlich zum Wolf zu sein,
heißt grausam zum Schaf zu sein.

Fürchte den, der dich fürchtet –
auch wenn er eine Fliege und du ein Elefant bist.

Geduld ist ein Baum, dessen Wurzeln bitter
und dessen Früchte nicht süß sind.

Gott lässt dem Recht widerfahren, der schweigt.

Gut schießen, gut reiten, nicht borgen und nicht lügen.

Guter Saft kommt von der Frucht ohne Pressen.

Hast du Angst vorm Elefantenfuß,
dann zertrete keine Ameisen.

Im Ameisenhaufen ist der Tau eine Flut.

Jedes Mal, wenn ein Mensch streitet,
verliert er einen Tropfen Blut von seiner Leber.

Kinder sind eine Brücke zum Himmel.

Lieber ein dankbarer Hund
als ein undankbarer Mensch.

Nur in drei Dingen sollst du Eile zeigen:
deine Toten zu begraben,
deine Tochter zu verheiraten
und dem Fremden Fleisch vorzusetzen.

Tausend Verse wiegen nicht
ein einziges Weizenkorn auf.

Von vier Dingen hat der Mensch mehr als er will:
von Sünden, Schulden, Jahren und Gegnern.

Was der Esel sagt, glaubt er.

Weißt du, was nicht zu sättigen ist?
Das Auge der Habsucht.
Alle Güter dieser Welt füllen die Höhle nicht aus.

Wenn Gott eine Ameise vernichten will,
gibt er ihr Flügel.

Wer allen alles sagt,
wird allen lästig fallen.

Wer kein Kind hat,
hat kein Licht in seinen Augen.

Wer keine Geduld hat,
hat auch keine Philosophie.

Wer Pech hat, den beisst ein Hund
auch, wenn er ein Kamel reitet.

Wer seinem Kinde kein Handwerk lehrt,
bringt ihm das Stehlen bei.

Wissen ist ein wildes Tier, und muss gejagt werden,
eh man es zähmen kann.

Wo immer du hingehst, hat der Himmel dieselbe Farbe.

Zwei Herzen, die eins sind,
reißen ein Gebirge nieder.

Nicht jeder, der einen Bart trägt, ist schon ein Philosoph.

Eine Wunde, von Worten geschlagen, ist schlimmer als eine Wunde, die das Schwert schlägt.

Den Narren erkennst du an sechs Zeichen: Furcht ohne Grund Rede ohne Nutzen Wechsel ohne Fortschritt Frage ohne Ziel Vertrauen zu Fremden und Freundschaft zu seinem Feind.

Wenn der Mond dir leuchtet, brauchst du nicht mehr nach den Sternen zu schielen

Eine Frau ohne Bauch ist wie ein Himmel ohne Sterne.

Allah schuf die Zeit , von Eile hat er nichts gesagt

Sicher ist gar nichts – möglich ist alles.

Wenn du redest, dann muss deine Rede besser sein als dein Schweigen gewesen wäre.

Eine toten Löwen kann man leicht prügeln.

Wer ein Kamel liebt, muss sich mit seinen Höckern abfinden.

Einen Stein, der für die Mauer passt, lässt man nicht auf der Straße liegen.

Der Spiegel der Liebe ist blind

Man saddad duyunu namat uyunu
Derjenige, der seine Schulden bezahlt hat kann seine Augen schließen

Kull bayt wa fihi balua
Jedes Haus hat seinen Speicher
Es gibt in jeder Familie ein schwarzes Schaf

Al kilab tambah wa al qafila tasir
Die Hunde bellen, doch die Karawane zieht weiter

Ijlis a waj wa ihki dughri
Sitze krumm und spreche gerade

Kayrha fi ghayrha
Ein Besseres das nächste mal
Das nächste mal mehr Glück

Mihil umn al arusa
Wie die Mutter einer Braut
>> Viel Wirbel um eine Person / eine Sache <<

Al assadu fi biladi l-ghurbati jabun
Der Löwe ist ein Feigling in einem fremden Land

Illi maktub aljabin lazim tishufu al ain
Was auf der Stirn geschrieben steht muss das Auge sehen
Was sein muss, muss sein

Illi yakul ala dirsu jinfa nafsu
Der mit seinen eigenen Zähnen kaut, hat den meisten Nutzen
Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott

Kull dik ala mazbalatu sayyah
Auf seinem Misthaufen ist jeder Hahn ein Stadtschreier

Idha marida fla tursil al adsada litashkhisi l da
Wenn ein Garzelle krank ist, schicke nicht den Löwen sie zu untersuchen
Mache nicht den Bock zum Gärtner

Kull hulla fiha illa
Jedes Kleidungsstück hat einen Fehler

Qul aish arkhas al asal, al khal bibalah
Er fragte „Was könnte billiger sein wie Honig?“ Essig ist umsonst

Abu al ward, qalu khaddu ahmar
Sie kritisierten die Rose, sie sagten ihre Wange wäre zu Rot
Man findet in jeder Suppe ein Haar

Ma fi shajara hazzaha l hawa
Es gibt keinen Baum, der noch nicht von einer Briese geschüttelt wurde
Jeder hat seinen Preis

Al anza ti allim ummaha r-rida a
Das Kind lehrt die Mutter zu saugen

Ma tijibu ar-rih takhdu as zawabi
Was der Wind mitbringt, nimmt der Sturm wieder mit
Glück ist flüchtig

Alf sabba tashuk tawab
1000 Flüche zerreisen kein Kleid

Ma alla l karim tisharrit
Stelle keine Forderungen an einen großzügigen Mann
Einem geschenkten Gaul schaut man nicht in Maul

Muzayyin bastat ala aqra istaftah
Der Friseur öffnete sein Geschäft; der erste Kunde war kahl
Mit dem falschen Bein aufstehen

al mal as sayib yi allim as siqah
Unbewachtes Geld lehrt den Dieb
Gelegenheit macht Diebe

Akl al einab habba
Trauben werden Eine nach der Anderen gegessen
Eins nach dem Anderen

Ma fi shay bibalash al ama wa t tirash
Nichts ist umsonst, selbst Blind- und Taubheit nicht
Nichts ist umsonst – auch nicht der Tod

Idha ma qata fiha qaddum yiqta fiha l munshar
Wenn der Hammer nicht zerbricht, die Säge schneidet es
Viele Wege führen nach Rom

Kul uqda wa laha halla
Jeder Knoten wird von jemanden gelöst
Jedes Problem kann gelöst werden

Baydat al jaum ahhan min dik bukra
Das Ei von heute ist besser wie der Hahn von morgen
Besser einen Spatz in der Hans als die Taube auf dem Dac

Al kalam lahu tam mithl at a am
Sprache schmeckt wie essen
Pass auf was du sagst ….

Adam al jawab jawab
Keine Antwort ist auch eine Antwort

Jamra fil qalb wa la dam a fil ayn
Feuer im Herzen aber keine Träne im Auge

Al makan dayyi wa al himar raffas
Der Raum ist zu klein und der Esel tritt
Hier ist nicht genug Platz für uns Beide

Bint al bayt awra
Die Tochter des Hauses ist Einäugig

Harrasu al qitta ala laben
Sie haben die Katze dagelassen, um die Milch zu bewachen
Den Bock zum Gärtner machen

Tub al jarra ala tumha titla al bint li ummha
Drehe einen Topf um, das Mädchen wir immer noch so sein wie die Mutter
Wiedie Mutter so die Tochter

Al ayn basira al yadd qasira
Das Auge sieht doch die Hand gelangt nicht hin
Diese Trauben hängen zu hoch

Rabbana yab ath al lawz li llli ma lahu asnan
Gott schickt Mandeln denen, die keine Zähne haben

Rihlat al alf mil tabda bikatwa
Eine Reise von Tausend Meilen fängt mit dem ersten Schritt an

Tamma u qatahu
Gier brachte ihn um

As siq liwaqt ad diq
A wahrer Freund ist für die Zeit des Ärgers

Aka al jamal ma hamal
Er aß das Kamel und alles was es trug
Jemanden die Haare vom Kopf essen

Hilm al qutat kullu firan
Der Traum aller Katzen sind Mäuse
Nur eins im Sinn haben

Kalb yambah la ya add
Ein Hund der bellt beißt nicht

Kilmit ya rayat la ti ammir bayt
Der Wort „ICH WÜNSCHE“ baut noch kein Haus

Al jahil adu nasfu
Ein Dummer ist sein eigener Feind

Ath thawb al musta ar la yudaffi
Das geliehene Kleid hält nicht die Kälte ab

Mihl al hayya at tibn
Wie eine Schlange unter dem Heu

Ghabat as siba la ibat al diba
When der Löwe nicht da ist, tanzen die Hyännen